Bei Fluchttieren steht nicht das räumliche Sehen im Vordergrund, sondern ein möglichst großes Gesichtsfeld. Deshalb sind ihre Augen meist seitlich am Kopf positioniert, sodass sie ihre Umgebung nahezu vollständig überblicken können. Ein besonders eindrucksvolles Beispiel ist das Kaninchen, das ein Gesichtsfeld von fast 360 Grad besitzt und herannahende Gefahren frühzeitig erkennen kann.
Auch die Form der Pupille ist an die Lebensweise angepasst. Ziegen besitzen beispielsweise eine waagerecht verlaufende, schlitzförmige Pupille. Diese ermöglicht einen besonders weiten Blick über den Horizont und hilft dabei, potenzielle Fressfeinde schnell wahrzunehmen.

